Sparkassen rüsten EC Karten mit NFC Chips aus

Weiterer Schub für die NFC Technik: Die Sparkassen rüsten Ihre Girocards (=EC-Karten) ab dem Jahr 2012 unter dem namen “SparkassenCard kontaktlos” mit einem NFC Chip aus.

Wie der Leiter des Bereichs Zahlungsverkehr- und Kartenstrategie im Deutschen Sparkassen- und Giroverband, Wolfgang Adamiok in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin “Der Handel” klar machte, soll damit endgültig das altbekannte Henne-Ei-Problem bei der Einführung von NFC gelöst werden, indem auf diese Art Millionen von NFC fähigen Zahlungsmitteln gleichzeitig auf den Markt kommen. Die Sparkassen geben insgesamt ja fast die Hälfte der EC Karten auf dem deutschen Markt heraus. Damit hat der Handel genügend Anreiz, die entsprechenden NFC Zahlungsterminals zur Verfügung zu stellen.

Die Händler sollen außerdem durch niedrige Gebühren je Transaktion, die sich im Cent-Bereich bewegen, für das Geschäftsmodell gewonnen werden.

Nach eigenen Angaben gibt es bereits genügend Interessenten auf Seite der Einzelhändler, mit denen die Sparkassen ab 2012 großangelegte Pilotprojekte starten wollen.

Die Banken wollen mit der NFC EC-Karte auch ein Zeichen setzen gegen die aufkommende Konkurrenz der Anbieter von NFC Bezahlsystemen, die nicht originär aus dem Bankenbereich kommen (Stichwort: Google Wallet).

So bleibt es spannend, zu beobachten, welches Geschäftsmodell mehr Anhänger gewinnen wird. Die NFC fähige EC Karte hat einige Vorteile, zum Beispiel hat man diese, wie auch das NFC Handy der Zukunft immer dabei, muss aber nicht mit größeren Anschaffungskosten rechnen.

Andererseits bieten die mobilen Bezahldienste, die auf das NFC Handy als zentrales Medium setzen, gleich noch eine Vielzahl an zusätzlichen Diensten, wie integriertes Couponing oder Bonusprogramme  an.

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